Auslegung der Kläranlage

Bewilligung " Kläranlage 1974":

Folgende Änderungen mussten an der Kläranlage vorgenommen werden:
Damalige Auslegung:
  • neuer Stufenrechen mit Rechengutpresse
  • Sandfang auch als Hochlastbelebungsbecken
  • Einrichtung einer Sauerstoffanlage - Hochlastbelebungsbecken
  • Neue Rücklaufschlammleitung zwischen Vorklärbecken und Hochlastbecken
  • Neue Rücklaufschlammleitung zwischen Nachklärbecken und Schwachlastbecken
  • Neuinstallation der Faultürme
  • Sicherheitstechnik (Evaluierung)
  • Inbetriebnahme 2002
  • Ausbaugröße: 120.000 EW
  • Trockenwetter: Zulauf 15.00 m³/d bzw. 297,5 l/s
  • Regenwetter: 1487,5 l/s
  • einstufige Belebungsanlage
Inbetriebnahme:
  • mechanische Reinigung - März 1976
  • biologische Stufe - August 1978
  • Schlammteiche - November 1985
Durch die starke Zunahme der Belastung aus dem Weinbau, musste im Jahr 2003 bei der Behörde um eine Konsenserhöhung angesucht werden, mit folgender Begründung:
Geplanter Ausbau 1992:
Im Jahr 1992 wurde die wasserrechtliche Bewilligung für den Ausbau der Anlage auf 225.000 bzw. 300.000 EW erteilt. Da jedoch keine Fördermittel zugesagt bzw. vorhanden waren, konnte dieses Projekt nicht realisiert werden. (Fördermittel erst ab 2015 bis 2020) Daher wurde eine Übergangslösung bis 2020 angestrebt.
  • Verdoppelung der Temperatur = ~doppelte Abbauleistung der Bakterien zur Kohlenstoffentfernung
  • Berechnungstemperatur 8°C, tatsächlich aber fast immer über 14°C zur Zeit der Werbekampagne
Wasserrechtliche Bewilligung 2003 (befristet bis 31.12.2016):
Zielsetzung der Übergangsmaßnahmen 2020: Am 12.11.2003 wurde vom Amt der NÖ-Landesregierung folgender Konsens wasserrechtlich bewilligt:
  • Abänderung des Klärverfahrens, gleiche Ablaufwerte für 183.500 EW wie für die ursprünglichen 120.000 EW
  • Reduktion der Regenwasserzuflüsse zur Kläranlage durch Optimierung der Regenentlastungen im Verbandsbereich
  • Minimierung der Kosten wegen fehlender Förderung => Freie Finanzierung notwendig
  • 275.000 EW zur Werbekampagne: von 1 Sept. bis 31. Dez., bei einer Zulauftemperatur = 14°C
  • 183.500 EW außerhalb der Weinkampagne
Es waren keine weiteren Adaptierungen an der Kläranlage notwendig.
 
 
 
Wasserrechtliche Bewilligung 1998 (Übergangskonsens befristet bis 31.12.2016):  
  • Ausbaugröße für 183.500 EW
  • Trockenwetter: Zulaufmenge 22.000 m³/d bzw. 330 l/s
  • Regenwetter: Zulaufmenge 660 l/s
  • Betrieb als zweistufige Belebungsanlage mit Hoch- und Schwachlastbelebung
  • Errichtung eines Regenrückhaltebeckens beim Pumpwerk Kremsmüdnung (1.800 m³). Dadurch wird eine Reduktion der Regenwassermenge erreicht